Pfannenbrot-Update: Vereinfachtes Rezept für den (Camping-) Urlaub

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Ihr erinnert euch sicher noch an das Rezept für das super praktische Pfannenbrot, das ich hier vor einiger Zeit gepostet habe. Ich hatte versprochen, noch ein bisschen damit zu experimentieren, um ein Rezept zu finden, dass sich an jedem Urlaubsort (sogar beim Campen) realisieren lässt. Dies habe ich nun über den Sommer gemacht und habe das Rezept so umgewandelt, dass es nur lange haltbare Zutaten enthält, die auf keine Kühlung angewiesen sind. Dadurch musst du nicht erst einen lokalen Supermarkt finden, der ein bestimmtes Produkt im Sortiment hat, sondern kannst einfach alle Zutaten von Zuhause mitnehmen. Wenn du allerdings im Urlaub einen Kühlschrank zur Verfügung hast und die entsprechenden Zutaten im Supermarkt auftreiben kannst, würde ich bei dem aufwendigeren Rezept bleiben, denn ich finde, das schmeckt doch etwas besser (ich bin allerdings auch kein besonders großer Fan von Trockenhefe…). pfannenbrot_urlaub_3

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Die glutenfreie Mehlmischung, die ich dieses Mal für die Pfannenbrote verwendet habe, bindet wesentlich mehr Flüssigkeit, sodass ich das Flüssigkeit-Mehl-Verhältnis etwas verändern musste. Wie ich schon beim Original-Pfannenbrot-Rezept geschrieben hatte, muss man da etwas experimentieren, um die passende Mehlmenge zu finden. Also am besten einmal vor dem Urlaub probebacken, damit dann im Urlaub nichts schiefgeht.

Zutaten:

6 El lauwarmes Wasser (*)
8-10 El glutenfreies Mehl
2 Tl Trockenhefe
1 Tl Backpulver
½ Tl Salz

Öl zum Ausbacken

(*) Ist kein lauwarmes Wasser zur Hand, kann auch kaltes genommen werden, allerdings verlängert sich dadurch die Gehzeit. Der Teig muss deutlich aufgegangen sein, bevor man ihn zu den Fladen formen kann, sonst werden die Pfannenbrote sehr fest und kompakt.

Zubereitung:

Die Hälfte des Mehls mit den übrigen trockenen Zutaten vermischen. Das Wasser hinzugeben und alles gut verrühren. Das restliche Mehl nach und nach untermischen, bis sich der Teig vom Schüsselrand zu lösen beginnt. Dann ist die Mehlmenge gut – wobei es nicht schlimm ist, wenn der Teig noch etwas klebrig ist. Nun muss der Teig für mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort ruhen. Er sollte sich nach dem Ende der Gehzeit deutlich vergrößert haben.

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Die Hände und den Teig mit etwas Mehl bestäuben und aus dem Teig 2-4 Fladen (je nach gewünschter Größe) formen. In einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze etwas Fett erhitzen und den ersten Fladen hineingeben. Der Fladen kann in der Pfanne noch leicht flachgedrückt werden. Einen Deckel auf die Pfanne legen und das glutenfreie Pfannenbrot von jeder Seite je 3-5 Minuten bei mittlerer Hitze goldbraun backen. Die weiteren Pfannenbrote ebenso in etwas Fett ausbacken.

Tipp zum Braten auf dem Campingkocher: Da sich die Flamme von einem Campingkocher meist (und insbesondere bei Wind) nicht so gut regulieren lässt, kann es sein, dass die kleinste Flamme noch zu heiß ist, sodass man aufpassen muss, dass das Öl nicht zu rauchen beginnt. Um dies zu vermeiden, sollte das Pfannenbrot möglichst die gesamte Pfanne ausfüllen und keinen freien Rand mehr lassen. Außerdem habe ich keinen Deckel auf die Pfanne gelegt und die Pfanne ab und an etwas angehoben, sodass sie nicht direkt auf der Pfanne steht. Wenn die Campingpfanne keine Antihaft-Pfanne ist, ist außerdem etwas mehr Öl zum Ausbraten nötig, damit die Pfannenbrote nicht anhaften.

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